Nach Morddrohungen: Sagt BVB jetzt China-Trip ab?

Es war einer der schockierendsten Meldungen des gestrigen Abends überhaupt. Während der China-Reise des Malocherklubs „Schalke 04″ kam es zu unschönen Szenen seitens der asiatischen S04-Anhänger. „Tod dem BVB” prangte ein Banner auf der Tribüne in Richtung Fans. Eine Anlehnung an die Feindschaft zwischen dem Gelsenkirchener Vorortverein und Borussia Dortmund, dem ersten Leuchtturm des Ruhrgebiets.

Internationalisierungs-Expertin Miriam Wu zeigte sich im Gespräch mit dieser Redaktion sichtlich entrüstet: “Der Verein repräsentiert in China die Bundesliga, aber auch ganz Deutschland. So etwas wirft ein dramatisch schlechtes Bild auf unser Premium-Produkt und muss sanktioniert werden. Der S04 kam hier seiner Aufsichtspflicht nicht nach.”

Auch in der DID-Redaktion stieß das Banner auf entsetzen. „Die DFL muss Geisterspiele in Erwägung ziehen”, meint ein Volontär, der lieber anonym bleiben möchte. Eines ist jedenfalls klar: Nach diesem Mordaufruf sollten die Verantwortlichen von Borussia Dortmund [Klubmotto: „Wir kennen eine Feindschaft nicht. Wir schaffen Hand in Hand“] ihre eigene China-Reise, die in wenigen Wochen beginnen wird, nochmals überdenken.

DID meint: Hier sind wieder einmal die Chaoten von der Tribüne über das Ziel hinausgeschossen.

 

Toni Kroos schließt aus.

Die Mannschaft-Star Toni Kroos [200 Ballkontakte pro Spiel] schließt im Interview mit der Sport Bild aus, jemals etwas auszuschließen. Nach DID-Recherchen kann somit auch ein zukünftiger Wechsel zur Dortmunder Borussia nicht ausgeschlossen werden.

 

Lewandowski-Berater verschwunden?

Kurz vor Ajaccio meldete sich Lewandowski-Berater Maik Barthel zum letzten Mal. #Now #Corse #Ajaccio schrieb der atemlose Football Players agent around the world! in einer dramatischen letzten Nachricht auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Wir sehen ein wüstenverstaubtes Fahrzeug mit Schlagseite, und zwei verwegene Männer. Dann hören wir nichts mehr.

DID-Transferexperte Ridley Ferundula: „Seit der Machtübernahme des korsischen Befreiungskämpfers Gilles Simeoni im Dezember 2015 habe ich mich nicht mehr auf die Insel getraut. Nicht ohne Grund war das Ligue1-Gastspiel von GFC Ajaccio nach nur einer Saison beendet.“


 

Ist Renato Sanches 34?

Dieser Bayern-Neuzugang ist ein Rätsel! Wie alt ist Rasta-Rakete Renato Sanches (18) wirklich? Diese Frage wirft nicht nur der ehemalige Auxerre-Boss Guy Roux [Lieblingsgesang: Wir singen Stefan, Stefan, Stefan Klos! Alles hält er, der Held von Auxerre] im Gespräch mit dem rumänischen TV-Sender Dolce Sport auf, sondern auch zahlreiche Altersexperten around the world.

„Nicht nur in Afrika werden die Spieler jünger gemacht. Das passiert überall auf der Welt. Wie kann man das nur und ausschließlich mit Afrika in Verbindung bringen. Wie wahnhaft kann man sein“, sagte Balteh Murtala aus Nigeria in einem Internetforum und löste damit eine Diskussion aus.

DID-Experte Justin Hagenberg-Scholz dazu: „Murtala hat einen Punkt. Nach Erfassung aller Daten und Laufwege könnte Renato Sanches auch bereits Mitte 20 sein. Er läuft wirklich viel.“  Ein anonymer Hinweisgeber verwies den DID auf eine sogenannte Alters-MAFIA. „Es gibt keine Alters-MAFIA. Es ist nur eine weitere Verschwörungstheorie der UEFA, um von den eigenen Verfehlungen abzulenken “, erklärte Oderbruch-Psychologin Dörte auf DID-Nachfrage.

 

Mourinhos Jugendspieler

Ricardo Costa, Joca, Hugo Luz, Anthony Grant, Steven Watt, Jimmy Smith, Michael Woods, Ben Sahar, Sam Hutchinson, Lenny Pidgeley, Davide Santon, Rene Krhin, Giulio Donati, Alen Stevanovice, Francesco Bolzoni, Antoni Adam, Alex Fernandez, Jese, Rose Rodriguez, Juan Carlos, Nacho, Tomas Mejias, Fabinho, Alvaro Morata, Joselu, Denis Cheryshev, Casemiro, Diego Llorente, Omar Mascarell, Fernando Flores, David Mateos, Pablo Sarabia, Lewis Baker, Dominic Salanke, Ruben Loftus-Cheek, John Swift, Andreas Christensen, Bertrand Traore und viele mehr.

 

 

Dembowskis Abschied

„Ich werde nie wieder zu Schill gehen“, sagte Chefermittler Dietfried Dembowski dieser Redaktion. „Das letzte Schulle“ war das Ende der zu optimistischen fünften Staffel. „Ab jetzt ist es wieder dunkel.“

 

Faule Äpfel aussortiert.

Mats Hummels begründet seinen Abschied im Interview mit Gottschalks Medien-Gruppe auch mit dem noch zu verkündenden Mkhitaryan-Transfer: „Am Ende wusste ich relativ früh, dass Ilkay geht und ich wusste auch von Mickis Absichten. Das hat auch mit reingespielt.“ Marcel Schmelzer hält dagegen: „Ich war überrascht, dass sich Micki doch noch dazu entschlossen hat, zu wechseln. Viele Spieler haben sich nach der Saison noch sehr intensiv mit ihm unterhalten, wie sein Plan aussieht.“

Ridley Ferundula dazu: „Der BVB ist das erste börsennotierte Unternehmen, das für faule Äpfel über €100M-Euro erhält.“  Chefermittler Dietfried Dembowski kritisierte hingegen das „Nachtreten“ der Borussia. „Die Kommunikation des Vereins hat sich in den letzten Jahren extrem von der Realität entfremdet. Die Borussia ist der erste Klub, der einen Wechsel mit fehlender Courage im Elfmeterschießen begründet. Hier wird den Fans nach dem Mund geredet, und der Nachweis internationaler Klasse bleibt erneut aus.“