Zurück. Noch einmal. Auf das Vergangene blicken. Nicht alles war schlecht. Manchmal war Redermann der Mensch meiner Nähe. Aber diese Nähe, so gut sie mir tat, drückte mich gegen die Wand und da stand ich dann: Kopf an die Wand. Rücken an die Wand. Vorne war nicht mehr. Immer. In losen Fetzen. Merkt denn hier keiner, dass der Kaiser keine Kleider anhat. Bei der Wirtin. In diesen Momenten. Mit ihr auf der Bühne. Hand in hand we stand. Und auch in schweren Zeiten werden wir Dich stets begleiten. Ich war bei Dir in Bielefeld. Das leere Westfalenstadion.

Vereinzelt. Die Menschen in ihm. Die Sitzschalen. Ein Aufkleber. Die Menschen. Die Gesichter. Mal voller Anspannung, dann gelöst. Die Verzweiflung. Was im Stadion passiert, bleibt im Stadion. Wieder die Wirtin. Ihr Verlust. Wieder die Bühne. Der gemäßigte Weidenfeller. Zwischendurch eben Amok und Redermann in klassischer Laune. Sie wollen weitermachen. Sie wollen in Ruhe leben, sie wollen geben und nehmen. Niemand von ihnen 49 geboren. Niemand von ihnen 44 geboren. Der Ermittler unter den Vielen. Mit dem Schwarm, immer zur Mitte. Nicht anstoßen. Vorsicht!

Und so stehen wir alle in der Kneipe, trinken Bier und tauschen es gegen Wasser. Der gute Zweck adelt die Trunkenheit. Und auch wenn ich das Schiff allein segle, so bin ich unter ihnen. Leid und Stolz sind zweifelhafte Worte in der Hochburg der Rechten. Die Wirtin schiebt mir den Zettel zu. Die Braunen sind unter uns. Sie zerstören auf der Toilette. Was kann ich tun? Bin Ermittler außer Dienst. Zumindest für diesen Abend. Als Video läuft Metzelder. Die Premiere mit der Fernbedienung.

Am Bahnhof dann schauen sie mich an. „Hast Du mal 50 Cent?“ „Nein!“ „Ermittler! Hoffentlich erstickst Du an Deinen Burgern!“ „Hoffentlich verreckt ihr an Eurer Armut!“ Ausfallend werden. Nicht auffallen. Mit dem Strom. Immer weiter. Die Feigheit der Nacht ausnutzen. Die Macht der Worte unterschätzen. Bis der Wecker klingelt. Die Länderspielpause fordert ihren Tribut. Heute werde ich ihn mir kaufen.

was in der kneipe passierte