Es würde also weitergehen. Und es sah nicht so aus, als ob die Welle vorschnell abebben würden. Trotz der besinnlichen Vorweihnachtszeit, trotz der offensichtlichen Genugtuung, trotz der knirschenden Sportgerichtsräder. Wir würden keine Ruhe geben und wir waren nicht weniger geworden.

Genüßlich zog ich an der Ernte, im Hintergrund hämmerten sich Felix Müllers Alltagsbeobachtungen in meinen Tag. Die Gruppe Sport hatte ich erst in den letzten Wochen entdeckt, sie war zum Soundtrack des ausgehenden Jahrs geworden. „Aus der Asche, aus dem Staub“, war ich gekommen und sie hatten es vertont. Da konnte der Tod noch so oft den Blues singen, er klagte doch nur. Seine Beteuuerungen wollte ich ihm noch nie abnehmen, Müller war da ganz bei mir. Und Sommer bleibt Sommer, sang er. Und Unrecht bleibt Unrecht, ergänzte ich. Wer führt Dein Leben, Hausmeister? Hast Du es wirklich in die Hände Hopps gegeben oder leiten Dich die Konstrukteure?

Ihre Vergangenheit ist Deine Zukunft, rief ich ihm in Gedanken zu. Er würde sie nicht lesen können, er würde es aber sehen. Wir waren niemals da. Und doch waren wir präsent. Wenn sie nur wüssten, wiederholte ich immer wieder. Wenn sie nur wüssten, was wir uns da ausgedacht hatten. Es war langsam an der Zeit, mit einem wirren Kommentar nachzulegen. Die Fakten hatten die 11 Freunde zusammengetragen. Der Samstag blieb bei seiner Verwirrungstaktik und verstieg sich in unbewiesenen und doch so wahren Andeutungen.

Von Lausbuben- und Altherren-Streichen
(berlin / 15.12.2011) Ist der Hausmeister am Ende ein Fuchs? Sein Alt-Herren-Streich am Ende viel mehr, nicht nur ein Streich? War es nicht nur Krach, um das Sommerloch zu füllen? Nach „Der Samstag!“-Informationen wurde die Schallanlage nachträglich manipuliert. Zwischen dem Bekanntwerden des Vorfalls und der Sicherstellung des Beweismaterials lagen drei Tage. Drei Tage, die der Hausmeister zur nachträglichen Manipulation genutzt haben könnte! Nach unserem Erkenntnisstand war nicht der Hausmeister, sondern eine Untergrund-Gruppierung der Auslöser der Schallattacken. Der Hausmeister ein Bauernopfern. Schnell vorgeschoben. Bevor die ganze Wahrheit ans Licht kommt. Schaffen sich erst Untergrund-Gruppierung Zugang zum Sinsheimer Friedhof, sind Terror-Attacken nicht mehr ausgeschlossen. Nebelkerzen statt Aufklärung! Der Verein ist im Chaos versunken! Die Manipulateure waren am Werk. Sie haben ihren Job gemacht. Jetzt stellt sich die Frage: Macht der DFB seinen Job? Und was bezweckt der Verein mit seinen neuerlichen Attacken? Niemand hat von Guantanamo geredet. Sogenannten Fans mit angeblichen Folgeschäden. Schöne neue Welt. Holt das Klatschvieh raus! Beschallt es mit 90 debilen Dezibel! Und kämpft gegen den Lausbuben-Streich. Dieser nennt sich Schmähgesang! (dembowski / Der Samstag!) 

„Meinst Du, sie haben Angst, Dembo?“, hatte mich jemand gefragt. Und ich hatte „eher nicht“ geantwortet. Aber es ging hier nicht um die Angst. Es ging hier um Druck. Es ging um eine vertuschte Lüge. Genugtuung ist ein Ausgleich für Sünden. Doch sie hatten nicht gesündigt, sie hatten sich übertölpeln lassen. Dafür gab es keinen Ausgleich, schon gar nicht mit neuerlichen Attacken.

Update: Der Tagesspiegel lässt sich wirklich nicht lumpen und macht gleich mal Vorschläge für ein besseres Miteinander am Arbeitsplatz

von lausbuben- und altherren-streichen

2 Gedanken zu „von lausbuben- und altherren-streichen

  • Dezember 15, 2011 um 6:14 pm
    Permalink

    Du bist ein Kämpfer für das Gute, richtig?

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