Es war der Aufreger der letzten Tage. Der schwächelnden Sender Lama-TV hatte, so berichteten Medien, die bezaubernde Dörte für seine Berichterstattung gewinnen können. Die Lamafarm Oderbruch nimmt dazu wie folgt Stellung:

Zwar wollte Lama-TV Dörte für eine Zusammenarbeit gewinnen. Doch dazu kam es nicht. Dörte wird nicht für Lama-TV arbeiten. Bitte verzichten Sie bei Ihrer Berichterstattung über die Lamafarm Oderbruch in Zukunft also auf den Zusatz „bekannt aus Funk und Fernsehen“ und auch auf das anhängende Interview. Es wurde nie geführt. 

Kein Interview mit Dörte

Sie sind jetzt Reporterin für Lama-TV. Haben Sie damit Ihr Ziel, in der Lama-TV-Welt Fuß zu fassen, erreicht?
Dörte: Ich habe nicht nur ein Ziel. Aber eines davon ist, Reporterin für Lama-TV zu sein. Ich habe die erste Stufe erreicht. Mein Ziel ist auch, dass die Beiträge ankommen, dass Leute sagen: „Wow, das ist echt toll.“

Was umfasst Ihre Aufgabe als Reporterin?
Dörte: Die Beiträge werden in der Vorberichterstattung zu Lama-Reportagen und Lama-Rennen gezeigt. Das können natürlich auch Alpakas sein. Ich möchte den Leuten all die Dinge vermitteln, die rund um das Lama noch präsent sind – das ist Lifestyle. Mein erster Interviewpartner war David Theis und man glaubt gar nicht, dass ein so erfolgreicher Lebemann im Herzen noch ein kleiner Junge ist und Lamas so anhimmelt. So etwas will ich zeigen, das ist toll.

Wie haben Sie reagiert, als Lama-TV angefragt hat?
Dörte: Für mich ist das ein Traum. Ich liebe Lamas, ich liebe Lifestyle und ein bisschen Klatsch und Tratsch gehört für mich dazu. Wer sagt, dass ihn das nicht interessiert, der lügt. Das interessiert jeden. In der Rubrik Lifestyle kann man so viel unterbringen, auch Mode. So sind alle meine Leidenschaften vereint. Das macht Riesenspaß.

Hat Ihr Reporter-Job denn etwas mit Mode zu tun?
Dörte: Lamas sind Mode. Wie Lamas aussehen, ist Trend. Sie sind Idole. Spätestens seit der Lamafarm Oderbruch ist es in, Lama-Fan zu sein. Deshalb hat es viel mit Mode zu tun. Dietfried Dembowski ist das beste Beispiel dafür – er ist mindestens so bekannt für das, was er trägt, wie für seine vielen Talente.

Braucht man im Lama-Business so eine Lifestyle-Kolumne?
Dörte: Viele Fans, die uns seit Wochen auf der Lamafarm besuchen, sagen wahrscheinlich: Das ist Schwachsinn. Aber Lamas werden immer populärer, man achtet immer mehr auf die Lamas als Einzeltiere, die Gebisse rücken mehr in den Vordergrund. Da muss man mit der Zeit gehen.

Werden Sie auch bei Lamarennen Interviews führen?
Dörte: Nein, das ist nicht mein Metier. Ich werd bestimmt auch mal mit einem Lama sprechen. Aber wenn ich nach dem Rennen als Nicht-Expertin am Ziel stehen würde, würde ich den meisten Lamas auf den Sack gehen. Meine Talente liegen mehr darin, interessante, lustige, humorvolle Beiträge zu gestalten.

Als Freundin von Dietfried Dembowski bleiben Sie eigentlich immer auf der Strecke. Kollidiert das mit der Arbeit?
Dörte: Ich bin gerne Ermittlerfrau. Ich liebe mein Leben. Und Ermittlerfrau zu sein ist ein Teil davon – aber nicht alles. Meine Karriere ist auch ein Teil. Ich versuche, alles bestmöglich zu vereinen. Wenn ich nicht live an der Strecke sein kann, gucke ich auf dem Laptop – selbst beim Friseur.

Stört es Sie, dass der Begriff „Ermittlerfraiu“ so negativ behaftet ist?
Dörte: Es stört mich nicht, aber ich finde es schade. Es war früher so, dass Ermittlerfrauen nur zu Hause waren. Aber mittlerweile hat sich die Rolle der Frau – und der Ermittlerfrau – geändert. Die meisten Frauen haben einen Job und Kinder. Viele sagen aber: „Ermittlerfau, ach die geht ja gar nicht arbeiten.“ Man sieht uns oft nur auf der Farm oder an der Strecke. Da sind wir natürlich aufgebrezelt – wenn man zum Dinner geht, macht man sich ja auch hübsch.

Schauen Sie auch andere Rennen als die ihrer Lamas?
Dörte: Bei uns zu Hause läuft samstags und sonntags durchgehend Lama-TV. Ich habe auch eine eigene Farm hier im Oderbruch. Und ich glaube, diese Saison wird echt interessant.

Haben Sie einen Lieblingsplatz auf der Lamafarm?
Dörte: Mein kleines Café unten bei Koi. Ich bin oft in der Früh dort, hole mir einen Soja-Latte-Macchiato, setze mich an den Tisch und arbeite.

Sie sind auch Mode-Kolumnistin für eine Lamazeitschrift: Was macht für Sie eine stimmiges Lama aus?
Dörte: Farben. Man muss darauf achten, dass man alle hat. Es sollte eine klare Linie erkennbar sein. Wenn ein weiße Lama hat, ist es toll, wenn die Farbe auch auf der Farm auftaucht und sich wie ein Faden durch die Lamafarm zieht. Und: Die Lamas müssen immer passen, nie zu große oder kleine Lamas nebeneinander stellen. Das schmeichelt niemandem.

Wann haben Sie gemerkt, dass Lamas Ihr Ding sind?
Dörte: Ich bin mit goldenen Lamazähnen auf die Welt gekommen. Lamas waren für mich immer sehr wichtig und ich habe es geliebt, sie wie eine Prinzessin anzuziehen. Ich wollte immer goldene Lamazähne und schicke Accesoirs tragen. Mit vier Jahren habe ich sogar bei einem Lamarennen mitgemacht – wobei ich auf der Erde gelandet bin.

Und warum goldene Lamzähne
Dörte: Lamas sind nicht nur Prinzesschen, sondern hatten auch eine wilde Seite. Als Mädchen habe ich Lamas gezüchtet. Ich wurde zwar nie von den Jungs gewählt, aber ich kam mit meiner besten Freundin immer wieder. Deswegen goldene Lamazähne, etwas kontrovers, aber ich mag das.

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