Bang! Bang! Bang! Nach dem Spiel versackt. Bang! Bang! Bang! Jetzt Berlin! Bang! Bang! Bang! Hatte ich mich vorher noch gegen ein Jahrhundertspiel gewehrt, so fand ich es dann hinterher dann doch ok! Dembowski gewinnt immer. Wie egal es war, dass wir nicht unbedingt die beste Leistung der Welt abgerufen hatten. Es war vielmehr beeindruckend, wie die Jungs auch in der 120. Minute noch nach vorne spielten und an ihre Chance glaubten.

Bang! Bang! Bang! Wenn Borussia nach Berlin kommt, wird der Ermittler einladen. Das nahm ich mir vor. Ich saß im Bus und träumte von Jasmin, dieser Dorfschönheit, DJ Asa legte dazu den Soundtrack seines Lebens auf. „Dieser Weg wird kein leichter sein“. Er war ihn bislang nicht einmal gegangen, und wenn auch Kevin ihn erneut einlud, er würde weiterhin nur große Töne spucken und Schienbeine brechen. Das war sein Gewerbe.

Der Typ also, dem es nicht in den Sinn kam, Borussia Dortmund auszusprechen, weinte nach dem Spiel wieder rum. Er hatte es nicht geschafft, den Ball im laufenden Spiel ins Tor zu schießen. Sein blauer Kompagnon an der Seitenlinie aber sah sich bereits im Fürther-Buch der Legenden. „Damals als ich in der 119 Minute den Torwart wechselte und Fürth zum ersten Mal nach Europa kam“, las er bereits seine Worte unter einem mit einem Jubelbild illustrierten Artikel über ihn. Wie Büskens den Meister austrickste. Doch Büskens würde immer der Meister der Herzen bleiben, einmal Uschi immer Uschi.

Das bewies Büskens dann auch wieder nach dem Spiel. „Der ist seit 2001 keine Minute gealtert!“, brüllte Redermann ins Telefon, als ich gerade am Kommentar saß. Nahm ich zwar nicht mit auf, strich aber meine belanglosen Worte über das Glück des Tüchtigen. Hin und wieder rief mich ein Blauer oder ein Bayer an. Ihre Worte bevor ich auf die rote Taste drückte, trieften vor Selbstmitleid und Neid. „Das ist eines Deutschen Meisters nicht würdig!“ „Unfair nachgetreten“ „Der Großkotz gehört lebenslang hinter Gitter! Dieser verdammte Rassist!“

„Und der Trainer! Jetzt jubelt der einfach!“, schrie noch einer durchs Telefon. Ich wußte nicht, was in die Menschen gefahren war. Da sehen sie ein Pokalspiel mit dem unglaublichsten Ende und beklagen sich über pure Freude, oder eben Echte Liebe, wie es der Ballspielverein in einem Anfall von Ideenreichtum gelabelt hatte. Egal. Das schrieb ich dann.

Kein Kommentar zu DJ Asa (Der Typ ist die Zeilen nicht wert)
(berlin / 21.03.2012) Zwei Minuten Profifußball müssen reichen. Die Schulter von Jasmin bot genug Platz zum Ausheulen. Erst sprang der Ball von dort ins Tor. Dann heulte sich DJ Asa an ihr aus. Asa wollte das Siegtor schießen und muss doch wieder zu Fuß gehen. Der sympathische Ex-Nationalspieler holte danach mal wieder die Rassismuskeule raus. Rückblende: 2011 schießt Nuri Sahin das Siegtor gegen Köln. Er jubelt vor Podolski. Der hatte ihm vorher ein paar nette Worte zugesteckt. Nach dem Spiel ist alles vergessen. Diesmal: Asamoah will nicht über den Typ reden. Asamoah will dies nicht und will das nicht. Er ist unschuldig. Immer. Wenn er einem Gegenspieler das Bein bricht, war der Fuß eben im Weg. Wenn er die Hals-Ab-Geste macht, freute er sich eigentlich nur über ein neues Schneidebrett. Schade. Dieser Typ ist diesen Kommentar eigentlich nicht wert. (dembowski / DerSamstag!)

Wie herrlich konnte Fußball sein. Ich liebte das Spiel und natürlich liebte ich solche Abende. Borussia Dortmund bereitete den Gegnern Sorgen. Sogar in der Krise kassierten sie kein Tor und gewannen. In letzter Sekunde. Durch einen Treffer des Ex-Nürnbergers Ilkay Gündogan. Borussia! Bang! Bang! Bang!

dj asa & funky jasmin

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