Es war klar, dass wir in der Vorrunde hart arbeiten würden. Piotr hatte uns ein paar Aufgaben mit in den Computerraum gegeben. Er beschäftigte sich unterdessen, mit seiner Alpo Myller-Choreographie. „Das wird ein ganz großer Auftritt“, kündigte er an. „In einer Woche bin ich wieder da! Haltet bis dahin die Stellung. Und wagt es ja nicht, dieses Unterwasseraquarium hier zu verlassen. Für die Zeit der ersten Spiele gibt es den Bericht aus Berlin. Wir haben da jemanden sitzen, der Euch über Wasser halten wird. Kommt jeden Tag per Mail.“ Und so vergingen die Stunden, wir arbeiteten an unserem geheimen Projekt, von dem nicht einmal ich wußte, wo es uns am Ende hinführen würde und warteten auf unseren Korrespondentenbericht aus Berlin. Die Bericht für die ersten beiden Tage trafen kurz hintereinander ein. Sie waren von einer abwertenden Arroganz, die seinesgleichen suchte.

berichte aus berlin