Alles vorbei. So schnell. Gerade noch ging es los. Gerade noch war die beste Rückrunde aller Zeiten nicht gespielt, der Ermittler immer noch auf der Suche nach Dörte, und ganz langsam begann er sich aus den Klauen der Konstrukteure zu befreien. Dann war April, und erst Robben und dann Gladbach und im Mai der Pokal. So schnell.

EM, ein letztes Mal ins Unterwasseraquarium, Tagebuch, ein Brief an Zeigler, Dörte ,der letzte Kampf, die letzte Bahnfahrt, der Oderbruch, die Ruhe. Endlich. So schnell. Das Ende der ersten Staffel. „Menschen in Kneipen“. Nach 400 + Folgen. Das hätte ich so nie gedacht.

Natürlich dann unweigerlich die Rückkehr. Wieso auch sollte der Ermittler aufhören mit seinen Ermittlungen solange es noch was zu tun gibt. Und es gibt immer was zu tun. Die einen bauen einen Fleischwolf, die anderen haben den Ermittler. Die Anderen. Sind eben nicht immer die Anderen. Sondern in dem Fall bin ich das ja.

Die letzten Episoden wechselten die Richtung, waren mal dies und waren mal das. Die Orientierung fehlte. Wohin soll der Ermittler gehen? Einfach nur ein weiterer BVB-Blog, ein weiterer Analyseblog oder, wie es ursprünglich geplant war, die vollkommene Abkehr vom Fußball, vielleicht noch als Hintergrundfarbe, aber im Vordergrund würde die Musik stehen. Die Musikindustrie, deren Niedergang schon lange zurück liegt, deren langer Weg hinab immerhin den weiterhin fleißigen Alkoholkonsum rechtfertigen würde.

Geht ja nicht. Mit Fußball kann man nicht aufhören. Und über Fußball sollte man schreiben, solange es noch was zu schreiben gibt, was, trotz anderslautender Befürchtungen, wohl noch lange der Fall sein wird.

Ab dem 02.Januar 2013 geht es dann wieder los. Aus „Menschen in Kneipen“ wird der „Der Inside Job“. Blöder Titel? Blöder Titel! Aber auch ne blöde Aufgabe für Dembowski, der gewohnt souverän zwischen die Fronten gerät, zwielichtigen Typen antworten muss, sich dabei aber nicht verraten will. Der Ermittler ist guter Dinge. Nach einem Jahr, das – bis auf wenige, dann aber auch beschissene, Ausnahmen – nicht hätte besser laufen können. Für ihn, für die Borussia. Unabhängig voneinander. Oder doch nicht ganz so unabhängig voneinander.

Kommt alle gut rüber in 2013 und ich würde mich freuen, wenn Euch Dembowski im nächsten Jahr weiterhin ein paar Minuten Eures Tages wert ist. Mir auf jeden Fall.

Auf bald

SU

2012 – ist was passiert?

Ein Gedanke zu „2012 – ist was passiert?

  • Januar 3, 2013 um 6:24 pm
    Permalink

    Wolltest Du nicht ab dem 2. Januar wieder was schreiben?

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