Justin, Sie werden der neue Mehmet Scholl. Das sind ganz wunderbare Nachrichten. Wie kam es dazu?

Scholl ist ein Mann von gestern. Wenn wir ehrlich sind, von vorgestern. Taktisch weiß er nichts. Er kann nur unrasiert durch die Gegend schauen. Der ARD war klar: Das ist nicht mehr zeitgemäß. Daher haben sie Tobias Escher und mich angesprochen. In einem sechsstufigen Auswahlverfahren wurden wir diversen Härtetest unterzogen.

Am Ende hatte ich aufgrund meiner sozialen Kompetenz hauchdünn die Nase vorn. Tobias soll aber eventuell für die erste Runde des DFB-Pokal eingesetzt werden.

Ich freue mich sehr über diese neue Aufgabe und überlege, mein Mandat bei miasanrot niederzulegen. Gleichzeitig wird sich in der arabischen Welt das Interesse an meiner Person exponentiell erhöhen. Auch darauf freue ich mich. Das sind meine Freunde.

Aber auch zwischen mich und Tobias Escher wird weiterhin kein Blatt Papier passen. Das ist mir wichtig.

Wie auch der Späti. Doch dort habe nur einen sechsmonatigen Vertrag. In dieser Zeit wird meine Ehefrau Bérénice die Schicht übernehmen. Ich hoffe natürlich auf eine Verlängerung und dann werden wir mit Hauke [Schill, Berliner Szenegastronom] reden müssen.

 

 

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