Borussia Dortmund: Kritik an Transferpolitik wächst

Fans und Experten kritisieren die Transferpolitik des Ruhrgebietvereins Borussia Dortmund. Im Fokus: Sportdirektor Michael Zorc, der bei den letzten Verpflichtungen, wie Roman Bürki, Adrian Ramos, Joo-Ho Park und Ciro Immobile kein gutes Händchen bewiesen hat, gleichzeitig aber Stars wie Kevin Großkreutz, Kevin Kampl oder Jakub Blaszczykowski vom Hof jagte. „Unter Thomas Doll war alles besser, der war noch Borussia“, teilte uns ein sichtlich erregter langjähriger BVB-Fan per E-Mail mit.

DID-Transferexperte Ridley Ferundula zeigt sich angesichts des jüngsten Wintertransfers – Mittelfeldspieler Jonas Hofmann wechselte nach Mönchengladbach ebenfalls schockiert. „Wieso Zorc dieses riesige Talent nach Mönchengladbach ziehen lässt, ohne gleichzeitig einen Ersatz zu präsentieren, ist mir ein Rätsel. Das ist grob fahrlässig. Mit so einer Arbeitsauffassung setzt Zorc seinen Job aufs Spiel“, erklärte Ferundula dieser Redaktion auf Nachfrage am Stammtisch.

Auch aus dem Wirtschaftslager sind Stimmen zu hören, die diese Dortmunder Entwicklung kritisch verfolgen. Marketing-Managerin Miriam Wu, in ihrem Arbeitsbereich für die Außendarstellung der Deutschen Bundesliga zuständig, hat größte Bedenken, dass die Idee des „zweiten Leuchtturms“ mit Michael Zorc ad absurdum geführt werden könnte. Sie bemängelt ebenfalls die „unkreativen Transfers“. Weitere Indikatoren für die schlechte Arbeit Zorcs sind für Wu die stockenden Vertragsverhandlungen mit einer Reihe von Dortmunder Schlüsselspielern und Leistungsträgern (Anm. d. Redaktion: Die Verträge von Hummels, Mkhitaryan, Schmelzer und Bender laufen bald aus).

„So langsam müssen die Verantwortlichen des BVB aufwachen, bevor sie das Produkt endgültig gegen die Wand fahren“, empfahl Wu. Es sei nun an der Zeit, die Position der Borussia weiter zu festigen, um endlich zur Premier League aufzuschließen. Ohne ein starkes zweites Zugpferd sei dies nicht möglich.

Die nächsten Wochen der Winterpause werden in jedem Fall spannend. Wieviel Geduld werden die Fans, aber auch vor allem die Verantwortlichen des BVB, mit Michael Zorc haben?

 

DID Power Ranking: Wenig Veränderung

Vor den Spielen der ersten spanischen Liga sowie dem letzten Spiel der englischen Premier League gibt es wenig Veränderungen im aktuellen DID Power Ranking. Verlierer der Weihnachtsfeiertage sind die Foxes aus Leicester, die nach dem torlosen Unentschieden gegen Manchester City aus den Top 10 stürzen.

Arsenal, der neue Tabellenführer der ersten englischen Liga, profitiert von der Krise der Foxes und kehrt in den Kreis der europäischen Spitzenteams zurück.

Mit einem Sieg in Sunderland kann Jürgen Klopps Liverpool in die Top 30 zurückkehren. Die Reds werden weiter hinter den Red Devils aus Manchester bleiben. Jedoch verliert die Van Gaal XI weiter an Boden. Innerhalb eines Monats ging es von 11 auf 29.  Von 69,23% ging es für United runter auf 52.63%.

Am unteren Ende der Tabelle kämpft Newcastle United gegen den Absturz. Das aktuell von Guus Hiddink gecoachte Chelsea verharrt nach der Hälfte der Spielzeit 2015/2016 im unteren Mittelfeld, und kann maximal einen Wert von 67,54% erreichen.

 

Hertha: Hier kommt Kurt

Nach übereinstimmenden Medienberichtet steht eines der größten Talente des deutschen Fußballs kurz vor dem Wechsel zum Hauptstadtgiganten Hertha BSC. Sinan Kurt wird sich in den kommenden Tagen für mindestens 18 Monate an die Spree wechseln, vermeldet das kicker Sportmagazin. Der 19-jährige Mittelfeldspieler war eines der Opfer der radikalen Kaderpolitik des scheidenden Bayern-Trainers Pep Guardiola. Er spielte beim Tabellenführer zuletzt trotz der verletzungsbedingten Abwesenheit von Stars wie Douglas Costa und Mario Götze keine Rolle in den Planungen des Katalanen.

DID-Marketingexpertin Miriam Wu zeigte sich im Gespräch mit dieser Redaktion begeistert. „Endlich hören wir mit Hier kommt Kurt einen zweiten Frank-Zander-Klassiker im Oly“, sagte Wu. „Dit hab ich in der Jukebox“, ergänzte Kneipier Hauke Schill.

 

Curry & Chilli: Tausch-Aktion bis zum 03.01.2016

Deutschlands schärfster Imbiss bietet noch bis zum kommenden Sonntag eine Aktion der besonderen Art an. Der zweitbeste Currywurst-Laden im Gesundbrunnen schreibt: „Wir tauschen Dein nicht ganz soooo schönes oder unbrauchbares Weihnachtsgeschenk gegen einmal lecker Currywurst und Pommes!“

„Da werde ich wohl ein paar Kerzen zur Osloer Straße, Ecke Prinzenallee tragen“, sagte Dietfried Dembowski im Gespräch mit dieser Redaktion

did war der tag, 30.12.2015
Markiert in: