DID-Meldungen vom 11.12.2015



Bayern-Verletzungskrise: Hangout mit Sparschaeler

Es sind diese Nachrichten, die einen das Blut in den Adern gefrieren lassen. Franck Ribery und Medhi Benatia kehren in das FC Bayern-Lazarett zurück. Die beiden Superstars des Bundesliga-Rekordsiegers fallen vorläufig und mindestens für den Rest des Jahres aus.

„Tag komplett im Eimer wegen Ribery“, dachte ein Twitter-User laut. „Hoffentlich wird man mal was zu der, wieder mal, angespannten Kader-Situation sagen“, forderte ein anderer. Die katastrophale Personalsituation könnte nun zu knapperen Siegen in den ausstehenden Spielen gegen Ingolstadt, Darmstadt und Hannover führen. 

Pep Guardiola sagte: „Wir haben 2 wichtige Spieler verloren. Wir sind 13 Spieler. Das ist jetzt momentan. Aber letzte Saison war nicht momentan.“

Ab 15 Uhr liefert Lackfabrikant Sparschaeler im Hangout bei Kaffee und Kuchen eine Analyse der Muskelverletzungen.
Adnan Januzaj: Mehr Spiele, aber bei den Amateuren

Manchester United-Leihgabe Adnan Januzaj bleibt weiter torlos. Nach einer erneut schwachen Leistung im Europa League-Freundschaftsspiel gegen PAOK Saloniki forderte der belgische Nationalspieler nun mehr Einsatzzeit. „Ich brauche mehr Spiele“, sagte der offensive Mittelfeldspieler im Gespräch mit Stefan Döring von goal.com.  

Januzaj war in der Europa League-Partie durch ein absichtliches Handspiel und einige hitzköpfige Auseinandersetzungen aufgefallen. BVB-Twitterlegende Sandra Goldschmidt forderte im DID-Gespräch: „Kann ja mal ein bisschen bei den Amas mitspielen, dafür reicht’s vielleicht!“

A350: Startprobleme in den USA

Das ging für Qatar Airways nach hinten los. Flug QR7542 hob mit Verspätung ab. Der erste US-Start einer A350-Maschine musste noch auf dem Runway abgebrochen werden. Das zeigen Aufnahmen des Vielfliegers Zach Honig.  

Noch am Vorabend des feierlichen Starts hatte Qatar Airways CEO Akbar AlBaker auf einer Pressekonferenz ein neues Zeitalter der Luftfahrt ausgerufen:  Eines in dem man für nur $5 ein Datenvolumen von 12MB erhält, wie Honig berichtete.  

Der Wüstenstaat Katar ist Volkswagen-Anteilseigner. Im Jahre 2022 ist Katar Gastgeber der FIFA-Fußballweltmeisterschaft. Bayern München reist im Januar erneut ins Trainingslager nach Katar.

Pep Guardiola, der Trainer des deutschen Rekordtabellenführers, wurde am 18.Februar 2010 als Botschafter für die siegreiche WM-Kampagne des Wüstenschafts vorgestellt. Guardiola sagte Reuters in diesem Zusammenhang: „Ich habe dort gelebt, sie waren sehr hartnäckig und weil sie sich um mich gekümmert haben, habe ich akzeptiert.“  

Vor 10 Jahren: Kickers Offenbach besiegen Energie Cottbus.

Aufsteiger Kickers Offenbach kam am 16.Spieltag der Saison 2005/2006 zu einem verdienten, gleichwohl überraschenden 2:1 Auswärtserfolg im Stadion der Freundschaft. 7.950 Zuschauer sahen einen Doppelpack des Franzosen Regis Dorn.

Dorn, den es im Sommer 2005 aus dem Breisgau in die Lausitz gezogen hatte, konnte bereits nach acht Minuten eine Unaufmerksamkeit des US-Nationalspielers Gregg Berhalter ausnutzen. Er sprintete in die viel zu kurze Kopfballrückgabe. Torhüter Tomislav Piplica blieb nur die Zuschauerrolle.

Trotz wütender Attacke der Cottbusser war es erneut Dorn, der einen Fehler ausnutze. Diesmal kassierte er der Ball von Vragel da Silva, und hämmerte das runde Leder aus spitzem Winkel gezielt in die linke obere Ecke. Cottbus antworte zu spät. Ole Budtz legte Kenan Sahin, Timo Rost verwandelte. Sahin, erst in der 60.Minute eingewechselt, sah in der dritten Minute der Nachspielzeit die Ampelkarte.

Auf dem Rückweg feierten die Offenbacher Fans ausgelassen. „Manuela spendierte für unsere Busreihen ein Getränk und gemeinsam stießen wir auf den Auswärtssieg an“, berichtete der Super Kickers Offenbach-Blog. Bereits vor dem Spiel hatten sich die Fans mit „Katschis weltbeste Goude-Fleischküchle“ gestärkt. Gegen 1 Uhr in der Nacht wurde die Offenbacher Buswendeschleife erreicht.

Am Ende der Spielzeit vermied Offenbach durch die 3 Punkte den Abstieg, und Energie Cottbus stieg letztmalig in die Bundesliga auf. Drei Jahre später begann der Fall.
Lewandowski: Das  Real-Ablenkungsmanöver!

Was steckte wirklich hinter dem Stadionbesuch von Lewandowski-Berater Cezary Kucharski? Dieser war bekanntlich am vergangenen Wochenende auf der Ehrentribüne des Bernabeu-Stadions abgelichtet worden.

Nach DID-Informationen handelte es sich dabei um ein perfides Ablenkungsmanöver der kriselnden Königlichen, die nach einer Reihe von Rückschlägen wieder einmal Transferschlagzeilen schreiben wollten.
Bayern-Stürmer Robert Lewandowski wurde zuletzt trotz Vertrag bis 2019 mit Real Madrid in Verbindung gebracht. Berater Maik Barthel forderte zuletzt: „Lasst uns bitte Fußballspiele besuchen! Es ist Teil des Jobs!“
did war der tag, 11.12.2015