Beverungen: Fassdaubenrennen vor dem Rathaus, Eisstockschießen auf der Eisbahn.

Skier aus alten Weinfässern. Direkt an der Weser. Ein Rennen. Auf Kunst- oder Naturschnee. Eisstockschießen! Wintersportmetropole! Der nördlichste Alm-Abtrieb der Welt! Beverungen.

Der Tourismus-Magnet im Dreiländer-Eck NRW, Hessen und Niedersachsen, dazu idyllisch am Weser-Radwanderweg gelegen, präsentiert sich in diesen Wintertagen erneut als die skurrile Kleinstadt mit Herz.

„Wir haben die 150 Liter Rotwein ausgetrunken. Diese Ideen kommen nur im Suff!“, erklärte Bauunternehmer Rudolf Groppe in einer Live-Schalte der OWL-Lokalzeit. Doch bereits vor dem Fassdaubenrennnen am 30.Januar, wird die Beverunger Eisbahn am 15. Januar Schauplatz der „der 6. Offenen Beverunger Stadtmeisterschaft im Eisstockschießen“ sein. Für Stimmung mit Apres-Ski-Hits sorgen dann DJ Toto in der „Kufen-Alm“ sowie DJ Jens auf der Eisfläche.

Als Titelverteidiger werden die letztjährigen Rookies vom „Team Dalhausen“ ins Rennen gehen. Mitfavoriten sind wie in jedem Jahr auch „Die Kugelakrobaten“, „Die Fixen 4“ und die Publikumslieblinge von „Team Noelle“.

Die Regeln sind denkbar einfach. Jedes Team hat vier Spieler. Und wer die Stöcke von der Abspielstation näher an die Daube bringt, der ist erfolgreicher.  Maximal 48 Teams. Gruppenmodus. K-O.-System. Wie bei der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft.

Rund 500 Zuschauer werden zum Januar-Eisbahn-Highlight erwartet. Dazu Marketing-Mann Rembert Stiewe: „Das ist großer Sport!“

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Die Beverunger Eisbahn kocht. Kein Wunder: Gleich gelingt Team Dalhausen eine der größten Sensationen des Sportjahres 2015.
Die Beverunger Eisbahn kocht. Kein Wunder: Gleich gelingt Team Dalhausen die vielleicht  größte Sensationen des Sportjahres 2015.

 

Aubameyang: Abdulrahaman Abdulrazaq ist ein Grund. 

Pierre-Emerick Aubameyang wechselt vom virtuellen italienischen, französischen, englischen, guatemaltekischen und plutonesischen Meister Borussia Dortmund mit sofortiger Wirkung zum Abuja FC in die dritte nigerianische Elite-Liga. Dies pfiffen für gewöhnlich gut informierte Spatzen am Mittwoch von den Dächern Kreuzbergs.

Er würde dort erstmals in der Geschichte seiner Karriere aller Zeiten jemals von Start-Rainer Suleiman Abubakar trainiert, auch zu Geschäftsführer Abdulrahaman Abdulrazaq soll er zuverlässigen Fehlinformationen zufolge überhaupt kein Verhältnis pflegen. Via Instagram präsentierte der Gabuner sich am Mittwoch bereits im Flieger, nachdem ihm ein Speedway-Bike über den linken Oberschenkel gefahren war.

„Die chinesische Atompolitik verhält sich umgekehrt proportional zu Wirsing-Eintöpfen in Baden-Württemberg“, sagte ein Eisverkäufer in Köln über ein völlig anderes Thema. Don’t Kray for him.

 

Lahm: Hat die Welt im Blick.

„Philipp, der Kampf beginnt“, so lässt sich DID-Legende Dietfried Dembowski zitieren. Dabei sitzt er am Fenster, und schaut auf die Schneelandschaft. Der Januar hat endlich sein Bilderbuch geöffnet, doch Bayern München verabschiedet sich mit einer Selfie-Orgie (alle Hintergründe auf Falsche Neun) aus der Heimat.

„Im Trainingslager in Doha herrschen sehr gute Bedingungen, um sich für die anstehenden Wochen optimal vorzubereiten“, berichtet der Kapitän der Bayern. Er lächelt dabei etwas erschrocken. „Vielleicht hat er an all die Menschen gedacht“, analysiert DID-Psychologin Dörte. „Oder an das Millionenspiel für die Flüchtlingshilfe. Oder an den Vereinsaustritt einiger Mitglieder. Oder an die anstehenden Tumulte auf der Jahreshauptversammlung im November.“

Wenig später wiederholt Philipp Lahm seinen Tweet. Diesmal jedoch auf Englisch. „You watching tennis their?“, fragt User aflores1279. Er erhält keine Antwort.

did war der tag, 06.01.2016